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February 13, 2018

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Die Statik des Menschen

February 5, 2018

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Die Statik des Menschen

February 5, 2018

 

Schmerzen sind eine schlimme Geisel unseres Lebens. Schmerzen zu beherrschen ist eine Kunst, die jeder Therapeut erreichen möchte. Dass mir dies gelingen kann, möchte ich mit diesem Artikel unter Beweis stellen.
 

Seit 2001 behandle ich überwiegend Schmerzpatienten als Allgemeinmediziner mit sehr großem Erfolg.
 

Wir geben Unsummen für Schmerzmedikamente aus. Wegen der Schmerzen sind wir Weltmeister im Operieren und trotzdem müssen Patienten jahrelang unnötig Schmerzen erleiden, weil die Schulmedizin wichtige Erkenntnisse nicht annehmen möchte.
Ich habe feststellen müssen, dass die meisten Schmerzen muskulär zu erklären sind. Weil 99% aller Schmerzpatienten eine Beinlängendifferenz aufweisen. Das Darmbeingelenk
verdreht sich und so kommt es zu unterschiedlichen Beinlängen. Dadurch belasten wir die Muskulatur falsch und es kommt über kurz oder lang zum Schmerz. Dies ist leider nicht
die Auffassung der Schulmedizin. Die Schulmedizin ist aber auch der Grund dafür, warum ich so erfolgreich bin. Wei kein Arzt auf die Statik des Menschen achtet. Sie klammert sich
auch heute noch an Thesen, die nicht stimmen können.

 

Folgende Thesen der Schulmedizin sind inhaltlich nicht richtig.
Auch heute noch behauptet die Schulmedizin:

 

1. Eine Beinlängendifferenz bis zu zwei Zentimetern wird nicht beachtet, der Menschgleicht dies aus und es fällt meistens nicht auf.

 

2. Das Kreuzdarmbeingelenk (ISG Iliosakralgelenk) ist nicht beweglich, wennüberhaupt, dann höchstens zwei Millimeter.

 

3. Zwei Drittel aller Menschen haben anatomische Beinlängenunterschiede vonmehreren Zentimetern. Das ist normal.

 

4. Da wir alle älter werden und die Menschen immer mehr Verschleiß oder auchArthrosen haben, ist dies der Grund für unsere vielen Operationen.

 

5. Schmerzen im Kniegelenk entstehen dadurch, dass die Menisken verletzt sindoder Verschleiß besteht.

 

6. Bei Schmerzen in den Schultern ist der Grund eine Schleimbeutelentzündung,Kalkschulter, Impingement oder Arthrose.

 

All diese Aussagen sind falsch und werden im einzelnen hier widerlegt.

 

Zu 1. „Eine Beinlängendifferenz bis zu zwei Zentimetern wird nicht beachtet, der
Mensch gleicht dies aus und es fällt meistens nicht auf.“
Es haben sehr viele Menschen eine Beinlängendifferenz von unterschiedlichen Zentimetern. Eine Beinlängendifferenz selbst von wenigen Millimetern darf nicht unbeachtet hingenommen werden. Man erkennt nicht, wenn ein Mensch eine Beinlängendifferenz von zwei

Zentimetern hat, weil meistens die Halswirbelsäule, die der beweglichste Teil der Wirbelsäule ist, dies sofort ausgleicht. Die Halsmuskulatur wird dadurch über den ganzen Tag angespannt, im Sitzen und im Stehen.

 

 

Deshalb kann man beobachten, dass alle Menschen, die schief sind, meistens Verspannungen im Halsbereich aufweisen. Was auch erklärt, dass diese Menschen unter vielen Beschwerden leiden, die damit erklärt werden können, wie Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Gesichtsschmerzen, Trigeminusneuralgien, Nasennebenhöhlenbeschwerden, Sehstörungen, Torticollis, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, KISS-Syndrom, Gesichtsschmerzen, Karpaltunnelsyndrom, Tennisellenbogen und Parästhesien und Tinnitus.

 

Diese Beinlängendifferenz hat aber nicht nur Auswirkung auf die Halswirbelsäule, sondern selbstverständlich auf den gesamten Körper des Menschen. Durch die unterschiedlichen Beinlängen verspürt man im Stehen eine Anspannung in dem Bein, was scheinbar das längere ist. Die Anspannung kann man von der Fußsohle bis zum Becken spüren. Auch hier muss man verstehen, dass eine andauernde Anspannung zum Nachteil der Muskulatur ist. Deshalb sind Knieschmerzen häufig muskuläre bedingt.

Warum man Knieschmerzen nicht operiert, wird weiter unten noch genau erklärt.
 

Wichtig ist die Tatsache, wenn man unterschiedliche Beinlängen hat, wird die gesamte Muskulatur des Körpers falsch belastet. Das muss zu muskulären Schmerzen führen. Aber auch die Gelenke werden dadurch mehr und falsch belastet. Aber nicht die Veränderungen der Gelenke sind für den Schmerz verantwortlich, weil das Gelenk keine nervale Versorgung kennt. Der angebliche Verschleiß der Gelenke wird aber heute in allen Medien und selbst von Professoren, den Patienten verständlich gemacht. Auch dies kann man leicht widerlegen. Lesen Sie weiter unten „Warum der Schmerz nicht aus dem Gelenk kommen kann“.
 

Zu 2. „Das Kreuzdarmbeingelenk (ISG Iliosakralgelenk) ist nicht beweglich, wenn überhaupt, dann höchstens zwei Millimeter.“
Sieht man sich die Entwicklung des Kreuzdarmbeinegelenkes an, dann versteht man, warum es so instabil ist. Vor ca. fünf Millionen Jahren, als wir noch Vierbeiner waren, war das Gelenk nicht so stark belastet, weil der Oberkörper noch von den Armen mitgetragen wurde. Heute muss das Kreuzdarmbeingelenk auch ISG (Iliosakralgelenk) genannt, den 
gesamten Oberkörper tragen, da er senkrecht auf dem Gelenk steht. In der Literatur findet man sehr wenig über dieses Gelenk. Die meisten Verfasser sind der Auffassung, dass es sich nicht bewegt. Wenige geben dem Gelenk eine Beweglichkeit von höchstens zwei Millimeter. Wie kommt es, dass man
Beinlängenunterschiede bis siebzig Millimeter sieht. Meistens hat man jedoch zehn bis zwanzig Millimeter BeinlängenunterschiedeDas ist der Beweis, dass sich das ISG bewegen muss. In der Medizin unterschiedet man anatomische Beinlängenunterschiede, die von Geburt oder durch Unfälle verursacht wurden. Es gibt so gut wie keine angeborenen Beinlängendifferenzen.

 

Der liebe Gott oder auch die Natur macht keine so großen Fehler. Man muss sich doch fragen, was hat die Natur davon. Selbst wenn es so gewesen wäre, die Löwen hätten diese Menschen schon alle aufgefressen, weil bewiesen ist, dass Menschen mit Beinlängendifferenzen irgendeinmal Schmerzen bekommen (wie wir hiermit auch beweisen können) und dann nicht mehr weglaufen können. Die Natur hätte sie aus selektiert. Ich habe einmal ein 12 jähriges Mädchen gesehen, sie litt unter einer Missbildung und hatte nur drei Zehen und war im Unterschenkel verkürzt. Sie kam zu mir mit einer Schuherhöhung von einem Zentimeter und klagte über Knieschmerzen in dem erkrankten Bein. Sie hatte als Kind einen Beinverlängerung bekommen. Dies macht man mit einem Stahlgestell, das den Unterschenkel aus einander zieht. So etwas ist sehr unangenehm
und ich dachte, dass man das Gestell zu früh entfernt hatte, deshalb die Schuherhöhung. 
Auch Sie hatte zwei gleich lange Beine und das war der Grund für ihre Schmerzen, sie hätte nie eine Schuherhöhung gebraucht.
Deshalb steht fest, das ISG bewegt sich und deshalb gibt es keine anatomischen, sondern nur funktionelle Beinlängendifferenzen. Funktionelle Beinlängendifferenzen sind nur im ISG verschobene Beinlängenunterschiede, diese Verschiebung kann man wieder rückgängig machen.

 

Zu 3. „Zwei Drittel aller Menschen haben anatomische Beinlängenuntersch