© 2019 by Dr. Dieter Sielmann

Taping bei Schulterschmerzen

Schulterschmerzen darf man eigentlich nicht operieren! Wir haben es schließlich wissenschaftlich bewiesen.

Als ich noch Chirurg werden wollte, kann ich mich nicht an eine Schulteroperation erinnern, die wegen Verschleiß, Kalkablagerungen, Impingement oder Schleimbeutelentzündung durchgeführt wurde. Zur Zeit sind diese Indikationen in ganz Deutschland täglich der Grund für Operationen. Sicher sind unsere Untersuchungstechniken daran Schuld. Ein CT (Computertomographie,) oder MRT ( Magnetresonanztomographie) gibt uns bis ins Kleinste Einblick in das Gelenk. Wer je darauf gekommen ist, dass ein Gelenk Nerven besitzt, konnte ich bisher nicht heraus bekommen. Es hat sich aber über die Jahre so fest gefahren, dass alle Medien ständig davon berichten. Nur man muss eines ganz deutlich sagen. Es kann keinen Arthroseschmerz geben. Wir wissen alle, dass zum Schmerzerleben immer eine nervale Versorgung bestehen muss. Wenn ein Nerv Informationen zum Gehirn senden möchte, dann muss ihn immer eine Arterie und eine Vene begleiten, damit er Sauerstoff bekommt und überleben kann. Die Gelenkflüssigkeit kann einen Nerven nicht am Leben erhalten. Folglich können wir aus dem Gelenk keine Informationen bekommen. Außerdem muss man sich fragen, selbst wenn Gelenke sensibel wären, was hätten wir davon. Es würde uns eher stören, als das es uns nützen würde. Jeder Sprung von einem Stuhl würde uns Schmerzen in den Gelenken bereiten, da der Druck auf die Gelenke schmerzhaft wäre.

Es gäbe keine Artisten oder Sportler. Bei der Schulter konnte ein anderes Phänomen beobachtet werden. Tastet man die Halsmuskulatur ab, so fällt auf, wenn man auf die harte Muskulatur drückt, gibt der Patient ausstrahlende Schmerzen in der Schulter an. Wenn man diese Verspannungen löst, berichtet der Patient keine Schulterschmerzen mehr zu haben. Schulterschmerzen haben in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen. Es gibt neue Diagnosen aufgrund der bildgebenden Verfahren. So haben viele Patienten auf einmal ein Impingment, was Schmerzen machen soll. Die Schmerzen werden damit erklärt, dass Teile der Kapsel zwischen dem Schulterdach und Gelenk eingeklemmt werden. Das englische Verb ‚to impinge‘ bedeutet anschlagen, aufprallen. Im Schultergelenk ist es durch Reizung und Degeneration von Sehnen und Schleimbeuteln zu eng, der Kopf des Schultergelenks schlägt an das Schulterdach.“Dieses haben wir früher nicht erkennen können, deshalb wurde auch nicht operiert. Wenn man die Schulter mit meiner Tapetechnik versorgt, dann kann es nicht mehr zum Inpingement kommen. Durch unsere Tapeanlage kann man deutlich sehen, dass die Enge aufgehoben wird, weil die Schulterecke nach oben Falten wirft und nicht mehr einklemmen kann.

 

Sehnen sollen „auf“ sein, weil sie im MRT nur noch die Hälfte ihres Umfanges haben und laut Therapeut zu reißen drohen. Die Menschheit hat sich früher wesentlich mehr körperlich anstrengen müssen und es waren auch früher kaum Sehnenabrisse beobachtet worden. Heute, wo kaum noch körperlich gearbeitet wird, sind Schulteroperationen an der Tagesordnung. Der Patient kommt zum Arzt, weil er Schmerzen in der Schulter hat.

 

Nur die kommen nach unserer Studie dadurch zu Stande, weil 99% eine Beinlängendifferenz hat, die hauptsächlich im Halswirbelbereich ausgeglichen wird.

 

Der Ausgleich kann in jedem Segment der Wirbelsäule vollzogen werden. Da die Halswirbelsäule jedoch am beweglichsten ist und die Augen immer waagerecht stehen müssen, ist dieser Teil der Wirbelsäule am häufigsten belastet. Tastet man die Muskulatur am Hals ab, kann man massive Verhärtungen im fünften bis siebten Halswirbelbereich, meistens mehr rechts als links, feststellen. Wir sind das einzige Tier, das hauptsächlich mit der rechten „Pfote „ hantiert. Deswegen sind wir rechtslastig und gleichen es mit einer Verdrehung im Kreuzdarmbein aus, so dass meistens das linke Bein länger ist als das Rechte. In der Medizin gibt es immer Varianten, deswegen kann auch das rechte Bein länger sein. Auf alle Fälle muss man unbedingt auf die Statik des Menschen achten. Was leider nicht gemacht wird, weil die Mediziner in diesem Punkt falsch unterrichtet werden.

 

Besonders der fünfte bis siebte Halswirbelbereich ist für die Schulter zuständig.

 

Löst man die verspannte Muskulatur im fünften bis siebten Halswirbel, erfährt man bei der Behandlung wie viele Patienten anerkennend bemerken, „sie wissen aber Bescheid, jetzt sind sie genau dort, wo ich meine Schmerzen habe! „ Sollte nach dem Lösen der Muskulatur noch ein Erinnerungsschmerz beklagt werden, geben wir ein über die Jahre erfolgreich entwickeltes Medi-Tape auf die Schulter und beweisen somit, dass die meisten Schulterdiagnosen durch die Fehlstatik und die muskuläre Fehlbelastung zu erklären sind. Besonders zu bedauern sind Patienten, die schon mehrfach an der Schulter operiert wurden und trotzdem immer noch Schmerzen beklagen. Diese Patienten sehen, dass sie unterschiedlich lange Beine haben und nachdem man sie gerichtet hat und sie ein Medi-Tape auf der Schulter tragen, absolut schmerzfrei sein können Diese Menschen fragen sich, warum sie die Jahre voller Schmerzen verbringen mussten. Gerade die Schulterschmerzen, egal was für eine Diagnose gestellt wurde, haben eine Erfolgsquote von über 90%. Eine Studie über Schulterschmerzen ist mit der Uni Hildesheim gemacht worden.

 

Die Auswertung bestätigt, dass 99% aller Schulterpatienten nur eine Beinlängendifferenz hatten und somit eine Überlastung der Muskulatur in der Schulter hatten. Ich möchte es gerne nochmals wiederholen; egal was für welche Diagnose die Schmerzen an der Schulter verursacht haben sollte, alle hatten nur eine massive muskuläre Verspannung vom fünften bis zum siebten Halswirbel. Der Erfolg unserer Studie war deshalb so groß, weil es nicht schwer ist, diese Verspannung mit einer osteopatischen Therapie zu lösen. Sicher können alle Patienten immer wieder schief werden. Doch dass ist kein Problem für uns. Das Problem ist eher die lieben operierenden Kollegen, die es nicht glauben wollen, dass die Lösung der Schulterschmerzen so einfach sein kann. Grundsätzlich läßt sich zur Halsmuskulatur sagen, Krankheitsbilder wie jede Form von Kopfschmerz, besonders Migräne oder der muskuläre Tinnitus (lat. „das Klingeln der Ohren“) lassen sich mit unserer Methode erfolgreich mit wenigen Behandlungen erfolgreich behandeln. Es fällt auf, dass der Schwindel in den letzten Jahren massiv zugenommen hat. Auch die Diagnose Trigeminusneuralgie (Entzündung eines Gesichtsnerves) liegt an einer massiven Verspannung im Bereich des Atlasgelenkes.

Wie soll auch ein einzelner Nerv plötzlich aus heiterem Himmel

entzündet sein, wenn keinerlei Blutwerte Entzündungszeichen

erkennen lassen. Es gibt noch eine Menge anderer Erkenntnisse,

dass die meisten Schmerzen dadurch zu erklären sind, dass die

Muskeln auf die Nerven drücken und damit die Beschwerden

ausgelöst werden. Selbst bei Kindern kann man den

Schwindel oder das so genannte KISS (Kopfgelenks-induzierte-Symmetrie-Störung) immer häufiger beobachten. Doch wir dürfen uns nicht darüber wundern. Auch für Kinder sind die schulischen Anforderungen gestiegen und ihr Verhalten mit einem iPad oder iPhon hat es früher nicht gegeben. Das Spielverhalten hat sich im Verhältnis zu meiner Kinderzeit so gewandelt, dass man dann doch verstehen kann, warum gerade Kinder unter Krankheiten leiden, die mir als Kind absolut fremd waren. Ich wusste als Kind gar nicht, dass es überhaupt einen Doktor gab. Im Bild sehen wir die Versorgung des Nackens mit Medi-Taping. Ich habe nur eine Frage, wann wachen wir endlich auf und begreifen, was wirklich in der Medizin wichtig ist.?