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February 13, 2018

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Die Statik des Menschen

February 5, 2018

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KISS (Kopfgelenks Induzierte Symmetrie Störung)

Meistens fängt diese Erkrankung schon mit der Geburt an. Das ISG (Iliosakralgelenk) der Mutter hilft hier dem Neugeborenen aus seiner Enge zu entkommen. Meistens bleibt der Säugling aber nach dem der Kopf erscheint erst einmal stecken. Das Becken knallt gegen die Halsmuskulatur, es wird am Hals gezogen, oft muss eine Zange oder eine Saugglocke her, um die Geburt zu vollenden. Hierbei entstehen oft Verletzungen, die man nicht erkennen kann, es sind kleine Einblutungen in die Halsmuskulatur. Nicht selten kommt es trotz aller Vorsicht zu einer Schlüsselbeinfraktur.

Nicht nur bei einer natürlichen Geburt, auch bei einer Kaiserschnittgeburt kann es zu einer Verletzung der Halsmuskulatur kommen.

Wie schon gesagt, Muskulatur lässt sich nicht bildhaft darstellen. Diese Säuglinge schreien oft mehr als 3 Stunden ohne ersichtlichen Grund. Doch schon hier fällt nach wenigen Tagen auf, dass die Säuglinge wie eine Banane so krumm auf dem Rücken liegen. Der Kopf ist meistens nur zu einer Seite gedreht. Es wird den Eltern empfohlen, das Bett anders zu stellen, damit die Blickrichtung die krumme Haltung ändert. Nach einigen Wochen und Monaten beobachtet man, dass der Säugling schreit und sich schnell verkrampft. Dass er in seiner spontanen Entwicklung nicht so gedeiht, wie sich die Eltern und der betreuende Arzt sich wünschen. Wenn es erkannt wird, bekommen die Kinder eine spezielle Turntherapie. Sie fallen auf, weil sie gesamte Entwicklung des Kindes sich deutlich zu andren Kinder verzögert. Es kann sein, dass sie erst spät greifen, krabbeln oder sehr spät das Laufen erlernen. Wenn sie dann Laufen, fallen sie noch lange hin.

Es gibt eine ganz einfache Untersuchungstechnik, um fest zu stellen, ob ein Kind unter einem KISS leidet oder nicht. Deswegen sollte diese Untersuchung eigentlich bei jedem Säugling in unterschiedlichen Abständen immer wieder gemacht werden. Wenn man festgestellt hat, dass eine Beinlängendifferenz besteht, sollte man in größeren Abständen immer wieder dieses überprüfen.

Die Untersuchung geht nur zu zweit. Einer hält den Säugling im Liegen fest, ein Anderer zeichnet  bei gestreckten Beinen, auf beide Unterschenkel einen Strich auf gleicher Höhe. Dann wird der Säugling aufgesetzt, der Andere streckt die Beine und man sieht, ob die Striche in  gleicher Höhe bleiben oder ob sie sich verschieben. Bei KISS Kindern werden die Striche um einige Millimeter verschoben sein. Ich habe häufig zwanzig Millimeter gesehen.

Mit einem blauen Tape misst man vom Nacken bis zum Kreuzbein und ein weiteres Tape von einer Schulter bis zur anderen. Diese beiden Tapes werden wie ein T auf den Rücken ohne Zug geklebt.

Setzt man jetzt den Säugling wieder hin, sieht man, dass die Blockaden durch das blaue Tape sofort gelöst wurden. Manchmal kann man sofort sehen, dass sich der Säugling in seine Mitte begibt. Das Schreien wird nicht mehr beobachtet und die Entwicklung des Kindes kann man jeden Tag mehr erkennen. Selbst vielen Kinderärzten ist das KISS-Syndrom nicht geläufig. Ich kenne selbst Kinderärzte, die die Existenz dieser Erkrankung ablehnen. Es sei eine Modekrankheit.

 

 

 


Wenn ein ADHS Kind trotz Ritalin Medikamenten keine Besserung zeigt.

Ich möchte  noch auf ein Problem hinweisen. Wenn man ein Kind mit KISS und ein Kind mit ADHS(Aufmerksamkeits Defizit (Hyperaktiv) Syndrom) vor sich hat, wird man äußerlich keinen Unterschied erkennen. Beide sind sozial unverträglich, können sich nicht disziplinieren, sind vorlaut und meistens der Klassenclown. Für Lehrer eine echte Herausforderung. Wenn man ihnen etwas sagt, nehmen sie es nicht an, weil sie sich selten konzentrieren können. Nur bei beiden liegt keine Absicht in ihrem Fehlverhalten. Sie können sich einfach nicht anders verhalten.

Bei einem KISS Kind ist die Therapie sehr einfach, hier braucht man nur auf die Statik und schauen, dass er nicht wieder schief wird. Das geht schnell und ist nach wenigen Behandlungen sofort zu erkennen, weil sich das Kind deutlich in seinem Verhalten ändert.

Bei einem ADHS Kind geht die Therapie bis zum Erwachsensein oder darüber hinaus. Eingebunden sind immer die Lehrer, die Eltern und der Psychotherapeut. Manchmal muss man auch zur medikamentösen Therapie greifen. Dabei ist Ritalin keine Droge, auch wenn das Medikament auf einem Betäubungsrezept verschrieben werden muss. Ritalin ist ein L-Dopa Mittel, was Parkinsonpatienten über Jahren nehmen und kaum Nebenwirkungen haben. Dem Kind aber die Möglichkeit gibt, dass es sich konzentrieren kann. Häufig kann man das Medikament nach dem man die Schule beendet hat auch wieder absetzen. Es gibt aber auch Menschen, die auch als Erwachsene Medikamente brauchen. Die Krankenkassen haben die Freigabe vor einem Jahr genehmigt.





Symptome bei einem KISS Kind.

   Ihr Baby schreit mehr als 3 Stunden am Tag?

   Ihr Baby hat einen schiefen Kopf?

   Ihr Baby dreht den Kopf ständig zu einer Seite?

   Ihr Kind nässt nach dem 4. Lebensjahr noch ein?

   Ihr Kind hat ‚kleine Probleme‘:

   ist schnell ermüdbar, lichtempfindlich, überempfindlich bei bestimmten Geräuschen, hat      Stimmungsschwankungen, kann schlecht einschlafen, hat Phasen von Hyperaktivität, gefolgt von schneller Ermüdung, Abneigung gegen Veränderungen, Tendenz, beim Sitzen zusammensacken, vor allem am Tisch, “W”-Beinhaltung beim Sitzen am Boden

   Ihr Kind ist motorisch auffällig –

   kleckert viel, stößt sich oft, kann schlecht Bälle fangen, kann nicht auf einem Bein hüpfen, hat spät Fahrradfahren gelernt.

   Ihr Kind wird im Kindergarten oder in der Schule oft auffällig  (Verhalten u. Lernen).

   Bei Ihrem Kind wurde ADHS oder Verdacht darauf festgestellt und Sie wissen nicht, an        wen Sie sich zuerst wenden sollen.

   Ihr Kind klagt häufig über Kopf- oder Bauchschmerzen?

   Ihr Kind kann sich schlecht konzentrieren?

   Ihr Kind hat Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben und/ oder Rechnen?

   Ihr Kind wird für die Sonderschule vorgeschlagen?

   Sie fühlen sich gestresst?

   Sie haben Kopf-, Rücken- oder Gelenkschmerzen?

   Sie fühlen sich körperlich  und/ oder seelisch  „aus dem Takt“?

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