February 13, 2018

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Prospektive, klinische Studie zur therapeutischen Wirksamkeit der MEDI-TAPING®-Methode bei Schulterschmerzen

February 6, 2018

Prospektive, klinische Studie zur therapeutischen Wirksamkeit der MEDI-TAPING®-Methode bei SchulterschmerzenDiese Abschlussarbeit führte zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (MSc) Betreuer waren Professor Dr Niclas Kurpiers und Dr Sebastian GelehrtHier die Zusammenfassung der Studie von Luca GohlIn einer prospektiven, klinischen Studie wurde die Medi-Taping-Therapie, die ohne Medikamente auskommt, auf ihre Wirksamkeit bei Schulterbeschwerden untersucht und dafür mit Physiotherapie verglichen, die ebenfalls ein konservatives Therapieverfahren darstellt.Bei einer Drop-out-Quote von 11,5% konnten die Daten von insgesamt 54 der 61 für die Studie gemeldeten Patienten mit jeglicher Art von Schulterschmerzen in die Studie mit einfließen. Dabei wurden 40 Patienten der Untersuchungsgruppe (UG) und 14 Patienten der Kontrollgruppe (KG) zugewiesen. Die UG wurde nach Medi-Taping-Methode behandelt, die sich erstens aus der Korrektur einer Beinlängendifferenz und zweitens aus dem Medi-Taping zusammensetzt, und die KG nach herkömmlicher Physiotherapie.Die Datenerhebungen in den Gruppen fanden vor der ersten Behandlung (t0), nach der letzten Behandlung bzw. nach drei Wochen (t1) und sechs Wochen nach der Therapie (t2) statt. Für die Erhebung der Daten wurde der Schulterfunktionsscore nach Constant und Murley verwendet. Hauptzielkriterium war die Differenz der Mittelwerte der Constant Scores und seinen Subscores zwischen UG und KG, aber auch innerhalb der jeweiligen Gruppen zu den Messzeitpunkten t0, t1 und t2.Vor Beginn der Therapie zum Messzeitpunkt t0 konnte kein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden (p < 0,05), was bedeutet, dass die Voraussetzungen bezüglich Alter, Geschlecht, betroffene Schulter, Constant Score usw. für KG und UG sehr ähnlich waren.Nach der Behandlungsphase, in der die Patienten der UG drei Behandlungen und die der KG sechs Einheiten durchliefen, wurde sowohl zum Messzeitpunkt t1 als auch t2 ein signifikanter Unterschied zwischen beiden Gruppen sichtbar (p < 0,05). Innerhalb beider Gruppen zeigten der Constant Score sowie seine Subscores zu den Messzeitpunkten t1 und t2 signifikante Unterschied (p < 0,05). Ausgenommen waren innerhalb der KG allerdings die Kategorien Alltagsaktivitäten, Beweglichkeit und Kraft, in denen zwischen den Messzeitpunkten t1 und t2 keine signifikanten Unterschiede erreicht werden konnten (p > 0,05). Der Constant Score der UG stieg von 48,2 ± 17,1 (Mittelwert und Standardabweichung) in der Eingangsmessung zum Messzeitpunkt t0 auf 78,1 ± 16,7 zur Nachuntersuchung zum Messzeitpunkt t2 an, wobei in der KG ein Anstieg von 42,9 ± 17,5 zum Messzeitpunkt t0 auf 65,4 ± 19,9 zum Messzeitpunkt t2 zu verzeichnen